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15. Welttag für Arbeitssicherheit

Schutzkleidung kann Leben retten

Weltweit riskieren Millionen Menschen ihre Gesundheit bei der Arbeit. Laut Schätzungen der Inter-national Labour Organisation (ILO) sterben täglich 6.000 Menschen durch arbeitsbedingte Unfälle oder Krankheiten. Um auf das Thema aufmerksam machen, hat die ILO den „Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ ins Leben gerufen. Am 28. April 2017 findet der Aktionstag bereits zum 15. Mal statt.

Arbeitsschutz hat lange Tradition in Österreich

Gefahren am Arbeitsplatz sind vielfältig: Säuren, Hitze, Flammen und Funken, elektrische Spannung, statische Aufladungen und mechanische Belastungen. Aber auch psychischer Stress – ausgelöst durch Zeitdruck oder Angst um den Arbeitsplatz – gilt zunehmend als Risikofaktor. In Österreich hat Arbeitsschutz eine lange Tradition: Bereits 1885 wurden in der Ge-werbeordnung der Monarchie Österreich-Ungarn einige Arbeiterschutzregelungen festgesetzt.

Gefährdungsbeurteilung seit 1995 betriebliches Werkzeug der Prävention
Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz und eine Reihe anderer Gesetze verpflichten Arbeitge-ber/innen, die für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer/innen bestehenden Gefahren zu ermitteln, zu beurteilen und auf dieser Grundlage Maßnahmen zur Gefahrenverhütung festzulegen.

Diese Maßnahmen sind in drei Kategorien unterteilt:
• technische Schutzmaßnahmen (z.B. Schutztüren an Maschinen)
• organisatorische Schutzmaßnahmen (z.B. Unterweisung der Mitarbeiter)
• personenbezogene Maßnahmen (z.B. Schutzkleidung)

Der richtige Umgang mit Schutzkleidung
Schutzkleidung kann die Gesundheit schützen und sogar Leben retten. Dazu ist es aber zwingend erforderlich, dass folgende Aspekte berücksichtigt werden:
• Die Schutzkleidung muss genau auf die Gefahren des Arbeitsplatzes abgestimmt sein.
• Die Beschäftigten müssen über ihre Schutzkleidung informiert sein und sie richtig tra-gen/einsetzen.
• Schutzkleidung muss normgerecht gewaschen und gewartet werden.
• Jede Änderung an der Schutzkleidung muss normgerecht ausgeführt werden.

Wo gibt es Unterstützung?
Da das Thema Schutzkleidung sehr komplex und aufwändig ist, empfiehlt sich die Unterstützung durch Berater, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Präventionsexperten von Berufsgenossen-schaften. Bei der Auswahl und Pflege der geeigneten Schutzkleidung helfen Textildienstleister. „Wir bieten Beratung und Tragetests an“, erklärt Bernd Feketeföldi, kaufmännischer Geschäftsführer von MEWA Österreich. „Mit unserem Service – Waschen, Warten und Nachrüsten der Schutzkleidung –  unterstützen wir bei der Einhaltung von EU- und ÖNORM. Das schützt die Beschäftigten und entlas-tet den Betrieb.“

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  • Schutzkleidung kann die Gesundheit schützen und sogar Leben retten

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Ihr Ansprechpartner

Frau Catrin Meyringer

CAT Communications

Demelgasse 21 - 23

2340 Mödling